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PROJEKT

Frankfurt MIND(+)


Vorhabensübersicht:
Verbesserung der Verstetigung / Verflüssigung des Verkehrs
Umsetzung multmodaler Reiseketten

Kommunikation zwischen Verkehrsteilnehmenden und Infrastruktur
ÖPNV-Beschleunigung und Aktivierung weiterer NO² Einsparungspotenziale


Vorhabenspartner: 
Stadt Frankfurt am Main, Straßenverkehrsamt 
Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main

Projektlaufzeit: 12/2020 – 12/2024


Das Verbundvorhaben Frankfurt MIND(+) wird im Rahmen des Sofortprogramms „Saubere Luft 2017 – 2020“ - Fördermaßnahme "Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme" vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.

Frankfurt MIND(+) (Frankfurt New Mobility: Multimodal, Intelligent, Nachhaltig, Digital) ist ein innovatives Verbundvorhaben der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) und des Straßenverkehrsamtes Frankfurt am Main, das die Voraussetzungen für ein multimodales, intelligentes, nachhaltiges und digitales Mobilitätsangebot in der Stadt Frankfurt am Main schafft.

Frankfurt MIND(+) beinhaltet neben motorisiertem Individualverkehr (MIV) und öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) auch die Nahmobilität, Radfahrende und Fußgehende und bildet somit die Gesamtmobilität einer Stadt ab. Das Vorhaben schafft die notwendigen technischen Voraussetzungen auf MIV und ÖPNV-Seite zur Verstetigung des Verkehrsflusses und zur Umsetzung multimodaler Reiseketten, insbesondere durch die Ausstattung der Lichtsignalanlagen (LSA) an Kreuzungen mit ÖPNV-Verkehr durch Installation von Roadside-Intelligent Transport System-Stations (R-ITS-S) und der Ertüchtigung von Steuerungseinheiten an Lichtsignalanlagen (LSA). Diese R-ITS-S Systeme bilden die Grundlage für die Kommunikation zwischen Verkehrsteilnehmenden und Infrastruktur (Lichtsignalanlagen).

Durch die geplante sukzessive Ausstattung der relevanten LSA mit R-ITS-S und weiterer notwendiger Hardware (bspw. Steuergeräten) wird die Steuerbarkeit des MIV signifikant erhöht sowie die notwendige Verknüpfung von MIV und ÖPNV, über standardisierte offene (OCIT-)Schnittstellen, mit der Integrierten Gesamtverkehrsleitzentrale (IGLZ) und dem Verkehrsrechner ermöglicht. Zusätzlich wird eine Verbindung zum Kommunikations- und Verkehrsleitrechner der VGF im Sinne einer kooperativen Leitstelle geschaffen, wodurch zukünftig verkehrsmittelübergreifend multimodale und intermodale Reiseketten im Gesamtsystem Frankfurt am Main umweltorientiert gesteuert werden können, wodurch eine signifikante Reduktion der NO2 Emissionen möglich ist.