Projekt
PauL - Parken und Leiten
PauL - Parken und Leiten
Projektpartner:
Stadt Frankfurt am Main, Straßenverkehrsamt
TCP International GmbH - Stuttgart
Okari GmbH - München
Prisma Solutions
Projektlaufzeit: 04/2023 – 12/2025
Gefördert im Programm "Starke Heimat Hessen"
PauL – Parken und Lenken – Umsteigen leichtgemacht
Das Projekt „PauL – Parken und Leiten“ wurde im Rahmen des Programms „Starke Heimat Hessen“ durch die Hessische Staatskanzlei sowie die Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung gefördert. Die Stadt Frankfurt erhielt für den Aufbau und die Umsetzung von „PauL“ rund 1,2 Millionen Euro.
Ziel des Projekts war es, die vorhandene Verkehrsinfrastruktur durch gezielte Lenkungsmaßnahmen optimal zu nutzen. Dies wurde erfolgreich erreicht, indem in Echtzeit erhobene Daten – etwa zur Auslastung von P+R-Anlagen, Radverkehrsanlagen, Sharing-Angeboten, Alternativrouten und Parkleitsystemen – integriert und nutzbar gemacht wurden. Dynamische Verkehrs- und Mobilitätsinformationen konnten bereitgestellt werden, wodurch Umwege und Parksuchverkehre deutlich reduziert wurden.
Neben der Verringerung von Staus und Suchverkehren konnten auch positive Umweltauswirkungen erzielt werden, da insgesamt weniger Verkehrsbewegungen erforderlich sind. Ein weiterer zentraler Erfolg des Projekts liegt in der Förderung intermodaler Wegeketten. P+R-Anlagen wurden gezielt zu Mobilitätsknoten weiterentwickelt, an denen verschiedene Angebote wie Sharing-Services, Ladeinfrastruktur und Fahrradabstellanlagen gebündelt zur Verfügung stehen.
Für den Aufbau des Parkdaten-Managements wurde die notwendige digitale Infrastruktur geschaffen, um bislang heterogene Systeme und Sensortechnologien öffentlicher und privater Parkierungsanlagen erfolgreich zusammenzuführen und zu vereinheitlichen.
Darüber hinaus wurden die Parkdaten planmäßig über die Mobilithek (nationaler Zugangspunkt für Mobilitätsdaten) veröffentlicht. Mit der Übermittlung der Parkinformationen gehört Frankfurt am Main zu den ersten Städten in Hessen, die die Bereitstellungspflichten gemäß der europäischen Delegierten-Verordnung erfüllt haben.
Das Projekt bildet zudem eine wesentliche Grundlage und Datengrundlage für das zukünftige Verkehrsleit- und Informationssystem, das in den kommenden Jahren in Betrieb genommen werden soll.